(c) 2011-2017 Muskelkater Studio

Alle Veranstaltungen

 

Hier sind alle Veranstaltungen aufgelistet, die sowohl im EigenARTig als auch im Ratskeller stattfinden. Festivaltermine sind (insofern sie schon feststehen) auch vermerkt.

 

 

06.10.2017 - 20:00 / Einlass 19:00 (Landgasthof Ottendorf/Hainichen)
John Lee Hooker Jr. & Band | Support: Blue Ways

Mit John Lee Hooker Jr. kommt in diesem Jahr ein großartiger Top-Act des Chicago-Blues nach vier Jahren Europa-Abstinenz endlich wieder auf Tour auf den alten Kontinent. Noch dazu hat er ein neues Album im Gepäck. Nach dem fast überall ausverkauften ersten Teil der Tour im Frühjahr, kommt der Blues-, Soul- und Gospelsänger nun im Herbst zum zweiten Teil der Tour. Der 64-jährige Sohn von Blues-Legende John Lee Hooker, selbst 2-fach-nomminierter Grammy Award - Künstler (2004 + 2008) und Gewinner vieler weiterer Auszeichnungen (u.a. The California Music Award for Best Traditional Artist in 2004, The Esteemed W.C. Handy Award in 2004 und The Bay Area Music Chapter for Come Back Artist of the Year), kommt mit vielen neuen Songs im Gepäck, aber natürlich auch den altbekannten Hooker-Songs und Blues-Standards. Die 5-köpfige Band gehört derzeit zum Besten, was in Sachen Blues & Roots international geboten wird.

John Lee Hooker Jr. entstammt der musikalisch hochbegabten Sippe aus Detroit, die vom legendären Großvater Will Moore über den berühmten Vater John Lee Hooker bis hin zu den erfolgreichen Geschwistern Zakiya und Robert sowie Cousin Archie reicht.

Bereits mit acht Jahren trat er im Radio auf und wusste, dass er den selben Weg wie sein Vater gehen würde. Mit 16 stand er auf der Bühne des Fox-Theaters in Detroit und kaum 18 Jahre alt erschien seine erste Platte bei ABC Records. Anschließend ging es in die große amerikanische Welt hinaus, von Alaska bis New Orleans wurde John Jr. bei allen bedeutenden Bluesfestivals gefeiert. Er spielte mit den besten der arrivierten Blueslegenden wie Bo Didley, Charlie Musslewhite, Luther Tucker, Deacon Jones, Elvin Bishop und natürlich mit seinem Dad John Lee Hooker und der Coast to Coast Blues Band, bei der er häufig der Star war.

In seinen Songs ist oft ein gehöriger Schuss bissiger Sozialkritik zu hören und das erinnert an Johnny Guitar Watson. Jener hatte einen großen Einfluss auf John Jr’s Musik, ebenso wie Big Mama Thornton, Jimmy Reed, Jimi Hendrix und die beiden Kings, BB und Albert. Um seine eigene Stimme zu finden vermied er es, den großen Vater John Lee zu imitieren.

John Jr. beschreibt das Rezept für seine Musik mit „zwei Teile R&B, ein Teil Jazz und ein fetter Teil 'down home blues' ". Damit fesselt er sein Publikum, dass er häufig animiert aktiv mitzusingen und zu tanzen und für das er ebenso die Bühne verlässt um mit zu tanzen.

Sein 2004 veröffentlichtes Album „Blues with a Vengeance" (Kent Records) wurde bei den California Music Awards (vormals BAMMYS genannt) als bestes Blues Album des Jahres ausgezeichnet und die Bay Area Blues Society ehrte den Musiker als besten Comeback-Künstler des Jahres 2004. Sein letztes Studio-Album „All Odds against me” (Steppin' Stone Records / Jazzhaus Records; 2008) war in der Kategorie „Best Traditional Blues Album“ für den Grammy Award nominiert.

Aktuell präsentiert John Lee Hooker Jr. mit seiner Band seine neue CD „That's What The Blues Is All About”. Ein Mix aus traditionellen Blues und Gospelklängen aus eigener Feder. So wie auch die Konzerte geprägt sind von Blues, Gospel und Soul, wobei der Meister bei seinen „Predigen“ nichts von seinem sozialkritischen Biss verloren hat. Aber das Publikum in Wallungen und zum Tanzen zu bringen, steht für ihn natürlich nach wie vor an vorderster Stelle, so wie er es einst selbst als kleiner Junge in der Kirche seiner Gemeinde gelernt hat.

 

"Blue Ways" ist ein klassisches Blues-Trio, in der Stammbesetzung A&E-Gitarre; Bass; Drums.
Die Band wird durch Gitarre und Gesang geprägt, unterstützt von der bluesig-groovenden Rhytmusgruppe. Markant ist der unterschiedliche Einsatz von Akustik- und E-Gitarre in Verbindung mit E-Bass oder auch mal zweiter Akustikgitarre. Zusätzliche Farben bekommt das Ganze durch Zweistimmigkeit im Gesang, Mundharmonika, Kazoo, Slide-Gitarre und perkussive Effekte.

Gespielt werden hauptsächlich Songs von Eric Clapton/Robert Johnson und J.J. Cale, aber auch Interpretationen von Titeln der Dire Straits/Mark Knopfler, Cream, Jimi Hendrix, Fats Domino, Otis Redding u. a. haben ihren festen Platz im Programm.

 

19.10.2017 - 20:00 (EigenARTig)
Trailhead

Wem Musiker wie Crowded House, Ron Sexsmith, Tom Petty, Neil Young und Jackson Browne gefallen, der wird sich auch bei Trailheads oadside Folksongs musikalisch zu ause f hlen. Hinter dem Namen Trailhead, was den Ausgangspunkt eines Wanderweges bezeichnet, verbirgt sich der Berliner Songschreiber Tobias Panwitz, der seine Reiseerlebnisse und Begegnungen am Wegesrand in energiegeladenen Folksongs und stimmungsvollen Balladen einfließen lässt. Mit Gitarre, Mundharmonika, Ukulele, Klavier oder dem bolivianischen Charango besingt Trailhead Erlebnisse zwischen amerikanischen Landstra en, spanischen egen, le schen Fl ssen und s damerikanischen Landscha en. Beein usst von merikas klassischen Songwritern der er und er Jahre verbindet anwitz die englischen Songs auf seinen Konzerten mit eschichten und Erzählungen ber die rte und Momente in denen sie entstanden.

 

 

03.11.2017 - 20:00 (EigenARTig)
Robert Carl Blank

Zwischen Himmel und Erde passieren viele unterschiedliche Dinge, die niemand erklären kann. Unter anderem wie Robert Carl Blank es alleine nur mit seiner Gitarre und Stimme schafft, eine Masse von mehr als 1000 Menschen so zu verzaubern, als würde er für jeden einzelnen singen. Der Konzertbesucher vergisst einen Abend mit dem sympathischen Fallschirmspringer aus Hamburg nur schwer, nachdem seine Songs einmal den Weg in den Gehörgang gefunden haben. Robert ist einziges lebendes Roadmovie, der in seinen Liedern seine Erfahrung wiedergibt und das Freiheitsgefühl mit jeder Pore ausstrahlt. Mr. Blank ist der Prototyp der neuen Generation von Songwritern, die ein aufregendes, spannendes und freies Leben führen und ihre Erfahrungen teilen wollen.
„Welcome all you volunteers, jokers, clowns and puppeteers“ heißt es gleich in der ersten Zeile seines neuen (und von der Presse gefeierten) Albums „Fairground Distractions“, das im Herbst 2016 auf den Markt kam. Robert macht hier ein
großes emotionales Fass auf: Ein Album über die Liebe zum Leben in seiner ganzen Unvorhersehbarkeit – die große Freiheit gepaart mit bitter-süßen Rückblicken. Es ist aber auch ein Album über Entscheidungen im Leben geworden. Das Album zeigt wieder einmal, wie groß das Talent dieses Mannes ist, einfach gute Songs zu schreiben und zu interpretieren. Im Gegensatz zum letzten Album ist der Sound hier 60er Jahre Pop mit vielen Anleihen bei den Großen der Zeit. Den Hamburger mit den tschechischen Wurzeln interessieren keine Schubladen, da ihm das Leben in seiner ganzen Vielfalt dafür viel zu schade wäre. Der inzwischen schon inflationär gehandelte Titel des „Singer/Songwriters“ ist bei Robert daher auch nur reine Nomenklatur, denn der Popsänger und Songschmied ist viel mehr als das. Er ist ein rastloser und leidenschaftlicher Idealist, der sich für ein kompromissloses Musikerleben entschieden hat. Unberührt von den Bequemlichkeiten des bürgerlichen Lebens reist er bepackt mit einer Batterie von akustischen Gitarren, einem Fallschirm und einer dicken Portion Soul das ganze Jahr über durch die Welt, sammelt Material, beobachtet und schreibt seine Eindrücke und Erfahrungen als kodierte Reiseberichte nieder. Kaum hat er ein neues Album fertig aufgenommen, gibt es schon Material für das nächste. Und dabei sind seine Songs nie am Reißbrett entstandene Lückenfüller, sondern Reisetagebücher, inspiriert von intensiven Erfahrungen auf einer selbstgebuchten Welttournee. Sein erster musikalischer Reisebericht nach 10 Jahren Worldwide Travelling – das Debütalbum „Soul Circus“ 2008 – wurde von der Presse mit Lobeshymnen überhäuft. Das INTRO Magazin lobte beispielsweise das liebevoll aufgenommene Album für seine „Radiotauglichkeit“ und ordnete ihn als „Hoffnung zwischen Jack Johnson und American Idol“ ein. Mit seinem zweiten Album „Last Time I Saw Dave“ (2010) konnte er sich nicht nur musikalisch weiterentwickeln, sondern auch sein Debütalbum noch toppen. Robert Carl Blank gelang es zweifelsohne zu zeigen, dass er keine Eintagsfliege ist, und gäbe es einen Soundtrack zum Leben, dann hätte Robert ihn geschrieben – eine Wahrheit in und zwischen jedem Song, Ehrlichkeit und künstlerische Tiefe. Arne Schumacher (Radio Bremen) zählt ihn „ohne Zweifel zu den talentiertesten englisch textenden Singer/Songwritern in Deutschland“ und Heinz Rebellius (u.a. Gitarre & Bass) attestiert ihm „eine außerordentliche Stimme, die Ausdruck, Volumen, Einzigartigkeit und Natürlichkeit in sich zu vereinen scheint.

 

10.11.2017 - 19:00 (Ratskeller)
Ritteressen

mittelalterliches Gelage mit Musik und einem 4 Gänge MenüRitteressen – mittelalterliches Gelage mit Musik und einem 4 Gänge Menü
̈Hans Spielmann & Gespielin

 

17.11.2017 - 16:00 & 20:00 (Gasthof Ottendorf )
Gerhard Schöne & Georg Wieland Wagner

16:00 Uhr - "ALLES MUSS KLEIN BEGINNEN" (Ein Familienkonzert zum Zuhören und Mitsingen)
20:00 Uhr - "ICH HAB´ SO VIELE GESCHWISTER"
(neues Abendprogramm)

 

 

 

 

 

 

11.11.2017 - 19:00 (Ratskeller)
"Das Ratsherrengelage"

mittelalterliches Gelage mit Musik und einem 4 Gänge MenüRitteressen – mittelalterliches Gelage mit Musik und einem 4 Gänge Menü
̈Hans Spielmann & Gespielin

 

17.11.2017 - 16:00 (Ratskeller)
Kinderprogramm

 

18.11.2017 - 20:00 (Landgasthof Ottendorf)
"Second Straits" Tribute to Dire Straits

Die Musiker um Maik Pönitz halten das Erbe ihrer Vorbilder wach und holen mit den legendären Songs der Dire Straits ein Stück Musikgeschichte auf die Bühne zurück. Das Repertoire reicht dabei von Ende der 70er-Jahre bis in die jüngste Vergangenheit. Maik Pönitz übernimmt den Part von Gitarren-Meister Mark Knopfler und zelebriert jeden Ton eines Gitarrensolos so, als würde der
eister persönlich auf der Bühne stehen. Die zum Vorbild passende
Gesangsstimme rundet den gelungenen Auftritt ab.
Gemeinsam mit seinen Bandkollegen bringt Maik Pönitz nicht nur jeden Dire Straits Liebhaber zum Staunen. Die Konzertbesucher werden vom Sound der „second|STRAITS“ in den Bann gezogen.
Erleben auch Sie eine musikalische Zeitreise und lassen Sie sich begeistern!

 

23.11.2017 - 20:00 (Ratskeller)
"Das Ratsherrengelage"

mittelalterliches Gelage mit Musik und einem 4 Gänge MenüRitteressen – mittelalterliches Gelage mit Musik und einem 4 Gänge Menü
̈Hans Spielmann & Gespielin

 

01.12.2017 - 19:00 (Ratskeller)
Kabarett "BauchBeineHirn"

Antje Poser und Micha Kreft spielen in ihrem neuesten Geniestreich zwei überforderte Entertainer mitten in den Proben zu ihrer Silvestershow. Noch sind sie gelähmt von der unverdauten Weihnachtsgans im Magen, und schon ausgebremst von der über sie hereinbrechenden Neujahrswelle. Die Show muss ein Erfolg werden, sonst droht die finanzielle Pleite. Doch - wie unterhält man das heutige fernsehgewohnte Publikum? Wie animiert man diese kochshowverblödete Diätgesellschaft, die für Brot zu verwöhnt und für richtige Spiele zu träge ist? Wie spricht man als Kabarettist bei einem halbschlaffen Publikum die drängenden gesellschaftlichen Themen an, ohne die Gäste zu verprellen. Wie also wäscht man sich die Hände, ohne sich dabei nass zu machen? Die beeindruckend wandlungsfähige Schauspielerin Antje Poser und der Vollblutmusiker Micha Kreft präsentieren ein Programm zwischen Weihnachtsfeier und Jahresrückblick. Es gibt viel zu Lachen und manches zu Schlucken. Dazu zwischendurch immer wieder bemerkenswerte Lieder. Ihr Kabarett-Duo trägt den wunderschön selbstironischen Namen BauchBeineHirn, vom Ersteren haben bekanntlich Viele zu viel, vom Letzteren Einige viel zu wenig. Poser und Kreft jedoch haben von beidem wirklich reichlich.

 

06.12.2017 - 19:00 (Ratskeller)
"Das Ratsherrengelage"

mittelalterliches Gelage mit Musik und einem 4 Gänge MenüRitteressen – mittelalterliches Gelage mit Musik und einem 4 Gänge Menü
̈Hans Spielmann & Gespielin

 

13.12.2017 - 19:00 (Ratskeller)
"Das Ratsherrengelage"

mittelalterliches Gelage mit Musik und einem 4 Gänge MenüRitteressen – mittelalterliches Gelage mit Musik und einem 4 Gänge Menü
̈Hans Spielmann & Gespielin

 

15.12.2017 - 20:00 (Ratskeller)
Bandana - The Sound of Johnny Cash

BANDANA ist mit über 500 Konzerten in 8 europäischen Ländern und mehr als 180.000 km im Tourbus seit
2001 die meistgebuchte Johnny Cash-Tributeband in Europa.
Der Name ist Programm: die Songs des Altmeisters von der 1. Single "Cry Cry Cry" bis zum letzten Video "Hurt" im authentischen Cash - Sound mit Gesang, E-
Gitarre, Akustik-Gitarre, Kontrabass, Snare, Piano und Mundharmonika. Und natürlich die schönsten Duette mit June Carter. Das Publikum kann jederzeit Songwünsche zur Bühne rufen - so wie es bei Johnny Cash Konzerten üblich war.
Der Bandname BANDANA bezieht sich auf die aus dem Mexikanischen stammende Bezeichnung für die bekannten Halstücher der Cowboys sowie ein gleichnamiges Instrumentalstück aus der Feder von Johnny Cash, mit dem er viele seiner Konzerte beendete.

 

31.12.2017 - 19:00 (Ratskeller)
„Silvester- Ratsherrengelage“

 

21.01.2018 - 17:00 (Ratskeller)
Jörg Kokott und Georgi - Balladen

Der Sänger und Gitarrist Jörg Kokott und der Musiker Christian Georgi präsentieren in ihrem Programm eine abwechslungsreiche musikalische Mischung aus Titeln ihrer ersten gemeinsamen CD „... ich werde weiterzieh’n!“. Dabei bringen die Künstler eine unglaubliche Instrumentenvielfalt zu Gehör.
Der Sänger und Gitarrist Jörg KO Kokott war Mitglied der Gruppe Wacholder, er erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2016, seine Songs standen in der Liederbestenliste und er hatte Top Ten Hits in den Jahren 2007, 2012 und 2016.

Christian Georgi studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und absolvierte sein Staatsexamen im Fach Flöte. Er ist erfahrener Orchestermusiker in Klassik, Jazz, Blues und internationaler Folklore. Der gefragte Studiomusiker arbeitete u. a. mit Gerhard Schöne, Reinhard Mey, Hannes Wader, Gisela May, Maria Farantouri, Mikis Theodorakis und auch Annekathrin Bürger zusammen.

Seit Januar 2016 arbeiten Christian Georgi und Jörg Kokott zusammen.

 

22.02.2018 - 20:00 (EigenARTig)
Günter Gall mit einem Ringelnatz Programm ... "Überall ist Kattegat"

Auf der Bühne dieses mari(n)timen Mikrokosmos versammeln sich in verschiedenen Abteilungen Seefahrer, BlockwartInnen, Hochseekühe, Flöhe, Trunkenbolde, Liebende, Vaganten und andere Halunken. Gall lebt sein kömödiantisch-bänkelsängerisches Element voll aus. Die besondere Note geben die herrlich-satirischen, mit spitzer Feder gezeichneten Bänkelbilder von Wilfried Bohne.
Die Musik erklingt mal als poetische Miniatur, mal klassisch, als Couplet, Bänkellied oder volksliedhaft.

 

 

 

 

 

11.03.2018 - 20:00 (Ratskeller)
Schwarze Grütze - Musikkabarett aus Potsdam

Auch nach Jahren strotzen die Lieder der „Schwarzen Grütze“ vor Aktualität. Es macht sich eben bezahlt, dass Dirk Pursche und Stefan Klucke nie dem tagespolitischen Kleingeist hinterhergehechelt sind. Gestern wie heute, die Strukturen hinter den Dingen bleiben erschreckend gleich.
Die Beiden hatten schon immer den Blick für das Große im Kleinen, und sind der beste Beweis dafür, dass Gesellschaftskritik auch ohne Politiker-Bashing auskommt.
Schon immer war es ein Markenzeichen der „Schwarzen Grütze“, fein geschliffenen Wortwitz mit musikalischem Können zu verbinden, und ihre bitterbösen gesellschaftlichen Seitenhiebe virtuos mit dem reinen Spaß an der Sprache zu würzen.

Nach 20 Jahren gemeinsamer Bühnenpräsenz gibt es nun ein Wiederhören mit einigen der besten deutschsprachigen Kabarettsongs, die die Kleinkunst derzeit zu bieten hat. Die Nummern des Duos haben über die Jahre nichts an Frische verloren – ganz im Gegenteil.

Ein turbulentes Tourleben hat zweifelsohne schöne Erinnerungen erzeugt, aber auch seine Spuren hinterlassen. Und so geraten sich die Beiden im Laufe des Abends immer wieder sehr herzerfrischend in die Haare, oder besser gesagt ins Resthaar.

Die Höhen und Tiefen ihres langjährigen Bühnenlebens hat Stefan Klucke mit der ihm eigenen sehr schwarzhumorigen Art in seinem Buch „Blutvergiftung“ beschrieben, die lustigsten Passagen daraus haben ihren Platz im Programm gefunden.

Zum 20-Jährigen Bühnenjubiläum lässt es die „Schwarze Grütze“ so richtig krachen, es braucht schon eine gute Ausrede, sich das entgehen zu lassen.

 

23.03.2018 - 20:00 (Ratskeller)
Chris Kramer Trio - BeatBoxnBlues vom feinsten

Kramers Band setzt sich aus handverlesenen Musikern zusammen. Martin Engelien am Bass
(Klaus Lage, Albert Mangelsdorff, Focus), Charly T. an den Drums (Westernhagen, Nena, Gianna Nannini, The Lords) und Dennis Hormes an der Gitarre (Rocky Horror Picture Show, The Boss Hoss, Mark Madlock, Mark Terenzi, Karel Gott, DJ Bobo u.v.m). Diese hochkarätige Crew sorgt dafür, dass der charismatische Frontmann mit Reibeisenstimme und preisgekrönter
Mundharmonika alle Ketten von sich abstreifen kann um vom energetischen Bluesrock bis hin zur gefühlvollen Ballade alle Register seines Könnens zu zeigen/ziehen.

 

22.04.2018 - 20:00 (Ratskeller)
Christoph Weiherer / Liedermacher

Ein bayerischer Brutalpoet, ein alternativer Freiheitskämpfer oder vielleicht doch die Helene Fischer des Kabaretts? Nein, der Weiherer passt längst in keine Schublade mehr. Ein Querkopf mit dem hinterhältigen Kichern des Boandlkramers, intelligenten Texten, mitreißender Musik und grandios bissigem Humor. Seit 15 Jahren tourt der 36jährige in München lebende Niederbayer mit Gitarre, Mundharmonika und seiner trefflich gelungenen Mischung aus Liedermacherei und Kabarett quer durch den deutschsprachigen Raum. Er geizt dabei nicht mit scharfzüngiger Kritik und derben Sprüchen. Kompromisslos, respektlos, meist politisch unkorrekt, oft gnadenlos komisch, aber immer beherzt.

15 Jahre Weiherer. In dieser Zeit hat er nicht nur rund 1.500 Auftritte hingelegt und sieben Alben veröffentlicht, sondern auch zahlreiche Preise eingeheimst, zuletzt den Förderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung beim Liedermacher-Kultfestival „Songs an einem Sommerabend“. Der faszinierende Sturschädel präsentiert sich mit seinem ureigenen Heimatsound als Volkssänger in bester bayerischer Hau-Drauf-Manier. Doch Weiherer beherrscht auch die leisen Töne, in denen er immer eine große Portion Menschenfreundlichkeit und Liebe durchblicken lässt. Ihn interessiert das große Ganze. Und das Hinschauen und Hinlangen. Auch wenn´s mal weh tut.

Trotz seiner Bühnenjahre ist der Weiherer immer noch ein junger Wilder, ein Self-Made-Man mit unkonventioneller Art. Der mutige Musiker mit einem Herz für Irrsinn und Wahnwitz hat eine riesengroße Klappe und jede Menge zu sagen. Weiherers Auftritte sind mehr grob geschnitztes Handwerk als fein geschliffene Kunst, seine saukomischen Alltagsgeschichten Kult. Und sein ungezügelter Redeschwall wird nur unterbrochen von ein paar Liedern, die einen bis ins Mark durchdringen. Man sitzt mit ihm in einem Boot und bestaunt seine Navigationskünste durch diesen ganzen Wahnsinn. Durch eine Welt voller Fragen und ohne Antworten.

Auf seiner großen Jubiläumstour präsentiert Weiherer neue Lieder und Geschichten ebenso wie die Klassiker der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte und zeigt sich dabei gewohnt spontan, witzig und schnörkellos. Berührungsängste hat er keine. Er kommt scheinbar nur zum Plaudern vorbei, freundlich, unaufgeregt und sympathisch, sinniert, greift zur Gitarre und singt. In rasantem Tempo schießen anklagende, aufrüttelnde oder humorige Sätze aus seinem Mund und so mancher Obrigkeit mag das Lachen tief im Hals stecken bleiben angesichts Weiherers Lästerparolen auf unsere Gesellschaft und ihre seltsamen Auswüchse.

Dabei dürfte jedem links-alternativ geprägten Geist das Herz aufgehen bei diesen Songs. Lieder mit viel Engagement und nicht selten mit richtig ehrlicher Wut, stets heimatverbunden und für ein bewusstes und respektvolles Miteinander einstehend. Pamphlete gegen dumm-dreiste Stammtisch-Politiker und ignorante Landschaftsverschandelung, gegen verblödende Touchscreen-Wischerei und für echte Kommunikation oder von der selbstkritischen Bilanz des Scheiterns an den eigenen Idealen. Vorgetragen mit einer dringlich näselnden Stimme in breitestem Dialekt, frei von Selbstgerechtigkeit, aber voller Herzblut. Tiefsinnig und absurd zugleich, kantig und verquer, immer ehrlich und direkt, jedoch nie verbittert.