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Alle Veranstaltungen

 

Hier sind alle Veranstaltungen aufgelistet, die sowohl im EigenARTig als auch im Ratskeller stattfinden. Festivaltermine sind (insofern sie schon feststehen) auch vermerkt.

 

 

24.02.2018 - 20:00 (EigenARTig)
Günter Gall - „Radlers Seeligkeit“

Vergnügliche Lieder und Geschichten zu 200 Jahre Fahrrad
Am 12.6.1817 fuhr Freiher von Drais mit seiner Laufmaschine von Mannheim nach Schwetzingen. Weiter vom Hochrad, zum "saftey" (Niederrad ) bis zu modernsten Gefährten wie E-bike oder Mountainbike: 200 Jahre Fahrradgeschichte mit vergnüglichen Erzählungen von u.a. Heinrich Böll oder Hayfa al Mansour, historischen und neuen Fahrradliedern. Konstantin Vassilliev interpretiert virtuos Medleys bekannter Fahrradlieder. Auch Velozipedistinnen wie die Radpionierin Amalie Rother zeigen ihre strammen emanzipierten Waden. Das Fahrrad steht für einen friedlichen, völkerverbindenen sowie ökologischen Umschwung - also auf die Räder - und immer den Wind im Rücken!

 

 

 

11.03.2018 - 19:00 (Ratskeller)
Schwarze Grütze - "Das Besteste" - Musikkabarett aus Potsdam

Auch nach Jahren strotzen die Lieder der „Schwarzen Grütze“ vor Aktualität. Es macht sich eben bezahlt, dass Dirk Pursche und Stefan Klucke nie dem tagespolitischen Kleingeist hinterhergehechelt sind. Gestern wie heute, die Strukturen hinter den Dingen bleiben erschreckend gleich.
Die Beiden hatten schon immer den Blick für das Große im Kleinen, und sind der beste Beweis dafür, dass Gesellschaftskritik auch ohne Politiker-Bashing auskommt.
Schon immer war es ein Markenzeichen der „Schwarzen Grütze“, fein geschliffenen Wortwitz mit musikalischem Können zu verbinden, und ihre bitterbösen gesellschaftlichen Seitenhiebe virtuos mit dem reinen Spaß an der Sprache zu würzen.

Nach 20 Jahren gemeinsamer Bühnenpräsenz gibt es nun ein Wiederhören mit einigen der besten deutschsprachigen Kabarettsongs, die die Kleinkunst derzeit zu bieten hat. Die Nummern des Duos haben über die Jahre nichts an Frische verloren – ganz im Gegenteil.

Ein turbulentes Tourleben hat zweifelsohne schöne Erinnerungen erzeugt, aber auch seine Spuren hinterlassen. Und so geraten sich die Beiden im Laufe des Abends immer wieder sehr herzerfrischend in die Haare, oder besser gesagt ins Resthaar.

Die Höhen und Tiefen ihres langjährigen Bühnenlebens hat Stefan Klucke mit der ihm eigenen sehr schwarzhumorigen Art in seinem Buch „Blutvergiftung“ beschrieben, die lustigsten Passagen daraus haben ihren Platz im Programm gefunden.

Zum 20-Jährigen Bühnenjubiläum lässt es die „Schwarze Grütze“ so richtig krachen, es braucht schon eine gute Ausrede, sich das entgehen zu lassen.

 

23.03.2018 - 20:00 (EigenARTig)
Torsten Turinsky – Gitarrenmusik der besonderen Art

Torsten kultiviert auf seiner 8.saitigen Gitarre einen einzigartigen Stilmix. Seine musikalische Entwicklung nach dem Studium am Konservatorium in Zwickau führte ihn von der Rockmusik über Jazz zu lateinamerikanischer Musik.
Turinsky spielt auf seiner 8-Saiter im Fingerstyle ein Programm mit Titeln von den Beatles. Es entstehen wunderschöne Spannungsbögen im easy listening Stil. Akustische Klangkultur zum Tanzen oder Zuhören oder einfach nur Entspannen. Lassen Sie sich mitnehmen, auf eine gefühlvolle Reise in das Reich der Musik. Lehnen Sie sich entspannt zurück und genießen Sie stilvolle Momente der künstlerisch-musikalischen Unterhaltung

 

22.04.2018 - 18:00 (Ratskeller)
Christoph Weiherer / Liedermacher

Ein bayerischer Brutalpoet, ein alternativer Freiheitskämpfer oder vielleicht doch die Helene Fischer des Kabaretts? Nein, der Weiherer passt längst in keine Schublade mehr. Ein Querkopf mit dem hinterhältigen Kichern des Boandlkramers, intelligenten Texten, mitreißender Musik und grandios bissigem Humor. Seit 15 Jahren tourt der 36jährige in München lebende Niederbayer mit Gitarre, Mundharmonika und seiner trefflich gelungenen Mischung aus Liedermacherei und Kabarett quer durch den deutschsprachigen Raum. Er geizt dabei nicht mit scharfzüngiger Kritik und derben Sprüchen. Kompromisslos, respektlos, meist politisch unkorrekt, oft gnadenlos komisch, aber immer beherzt.

15 Jahre Weiherer. In dieser Zeit hat er nicht nur rund 1.500 Auftritte hingelegt und sieben Alben veröffentlicht, sondern auch zahlreiche Preise eingeheimst, zuletzt den Förderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung beim Liedermacher-Kultfestival „Songs an einem Sommerabend“. Der faszinierende Sturschädel präsentiert sich mit seinem ureigenen Heimatsound als Volkssänger in bester bayerischer Hau-Drauf-Manier. Doch Weiherer beherrscht auch die leisen Töne, in denen er immer eine große Portion Menschenfreundlichkeit und Liebe durchblicken lässt. Ihn interessiert das große Ganze. Und das Hinschauen und Hinlangen. Auch wenn´s mal weh tut.

Trotz seiner Bühnenjahre ist der Weiherer immer noch ein junger Wilder, ein Self-Made-Man mit unkonventioneller Art. Der mutige Musiker mit einem Herz für Irrsinn und Wahnwitz hat eine riesengroße Klappe und jede Menge zu sagen. Weiherers Auftritte sind mehr grob geschnitztes Handwerk als fein geschliffene Kunst, seine saukomischen Alltagsgeschichten Kult. Und sein ungezügelter Redeschwall wird nur unterbrochen von ein paar Liedern, die einen bis ins Mark durchdringen. Man sitzt mit ihm in einem Boot und bestaunt seine Navigationskünste durch diesen ganzen Wahnsinn. Durch eine Welt voller Fragen und ohne Antworten.

Auf seiner großen Jubiläumstour präsentiert Weiherer neue Lieder und Geschichten ebenso wie die Klassiker der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte und zeigt sich dabei gewohnt spontan, witzig und schnörkellos. Berührungsängste hat er keine. Er kommt scheinbar nur zum Plaudern vorbei, freundlich, unaufgeregt und sympathisch, sinniert, greift zur Gitarre und singt. In rasantem Tempo schießen anklagende, aufrüttelnde oder humorige Sätze aus seinem Mund und so mancher Obrigkeit mag das Lachen tief im Hals stecken bleiben angesichts Weiherers Lästerparolen auf unsere Gesellschaft und ihre seltsamen Auswüchse.

Dabei dürfte jedem links-alternativ geprägten Geist das Herz aufgehen bei diesen Songs. Lieder mit viel Engagement und nicht selten mit richtig ehrlicher Wut, stets heimatverbunden und für ein bewusstes und respektvolles Miteinander einstehend. Pamphlete gegen dumm-dreiste Stammtisch-Politiker und ignorante Landschaftsverschandelung, gegen verblödende Touchscreen-Wischerei und für echte Kommunikation oder von der selbstkritischen Bilanz des Scheiterns an den eigenen Idealen. Vorgetragen mit einer dringlich näselnden Stimme in breitestem Dialekt, frei von Selbstgerechtigkeit, aber voller Herzblut. Tiefsinnig und absurd zugleich, kantig und verquer, immer ehrlich und direkt, jedoch nie verbittert.

 

12.05.2018 - 20:00 (Ratskeller)
Melvin Touche & The Tom Tom´s

Robert Williams (voc, git, man) Hagelberger aus Oklahoma mit Wohnsitz in LA, sowie die beiden musikalischen Berliner Urgesteine Ralf „Trotter“ Schmidt (b, harm) und Tommy Goldschmidt (perc) bilden den künstlerischen Kern dieser vielseitigen und kreativen Truppe. Die drei Musiker aus zwei Kontinenten erschaffen gemeinsam einen Roots-Sound auf der Basis akustischer Instrumente, unterstützt von jeweils wechselnden Gastmusikern und Solisten. So sind ihre Auftritte immer abwechslungsreich, und keine Show ist wie die andere. Mit Roberts unverkennbarer, markanter Stimme im Mittelpunkt und mit Hilfe der gemeinsam erarbeiteten akustischen Arrangements und dem teilweise mehrstimmigen Gesang entsteht bei ihren Konzerten eine angenehm intime Atmosphäre und sorgt für einen intensiven emotionalen Dialog mit dem Publikum. Die Musik von Melvin Touché & The Tom-Toms ist „Roots“ im besten und weitesten Sinne und umfasst eine breite Vielfalt diverser Genres und Stilrichtungen: Folk, Blues und Traditionals sind genauso vertreten wie Country, Rhythm’n’Blues, Rock oder Singer/Songwriter-Material. Dabei präsentieren die Musiker zum einen eine Reihe von bekannten Titeln, zum anderen aber auch so manch obskure Entdeckung aus dem unerschöpflichen Reservoir der genannten musikalischen Stile. Ein gleichermaßen großer Teil ihrer Show umfasst darüber hinaus aber auch Roberts Eigenkompositionen aus seinem umfangreichen Back-Katalog, sowie neuere Songs, die er speziell für die Tom-Toms geschrieben hat.